Robin Sedlmeir
obin.life

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Robin Sedlmeir 11. June 2026
Es gibt Momente beim Shooting wo ich einfach nur zuschaue. Die Kamera ist da, aber ich drücke nicht ab. Ich beobachte. Jasmin hatte Farbe zwischen den Fingern. Hat sie verrieben, sich damit bemalt, damit gespielt. Und dabei gelacht – dieses Lachen das einfach rauskommt, weil gerade nichts erwartet wird und alles erlaubt ist. Das sind die Momente für die ich fotografiere. Es ist jedes Mal eine Eskalation. Irgendwann ist sie überall. Auf der Haut, auf dem Boden, wahrscheinlich auch irgendwo an mir. Aber genau in dieser Eskalation passiert etwas das sonst nicht passiert: Man hört auf nachzudenken. Man macht einfach. Der Blick weitet sich für das was entstehen kann wenn man aufhört, das Ergebnis im Kopf zu haben. Jasmin kam mit einer Idee – nicht mit dem Wunsch nach perfekten Bildern, sondern mit echtem Interesse daran was passiert wenn man etwas ausprobiert. Das ist ein Unterschied. Und man sieht ihn in den Bildern. Was dabei entsteht ist authentisch. Nicht weil alles glatt lief. Sondern weil nichts glatt laufen musste. Ach ja – die Farbe war danach noch zwei Mal nach dem Duschen da. Jasmins Worte, nicht meine. 🤣

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