Posen? Das Wort passt für mich nicht zu dem, was ich tue.
Und trotzdem mache ich Vorschläge, wie sich jemand bewegen soll. Dieser scheinbare Widerspruch ist eigentlich der Kern meiner Arbeit.
Die meisten Menschen wissen nicht, wie sie sich vor einer Kamera bewegen sollen. Sobald das Objektiv auf sie gerichtet ist, hört die Spontaneität auf – alles wird bewusst, alles wird steif. In diesem Moment schlage ich etwas vor. Aber keine fertige Form, sondern eine Richtung. Eine Möglichkeit von vielen. Und dann gebe ich die Bewegung zurück an die Person.
Was ich anbiete, ist eine Perspektive – kein Skript.
Ich sage: Bewege dich so, wie du dich bewegst. Nicht wie du denkst, dass du dich bewegen sollst. Nur aus einer authentischen Bewegung entsteht eine authentische Aufnahme.
Was mich stört an klassischen Posen: Viele halten sich an eine Idee von einem Motiv fest, ohne zu fragen, ob diese Haltung zur Person vor der Kamera überhaupt passt. Das Bild steht fest, die Person soll sich einfügen.
Ich arbeite anders. Ich komme mit einer Idee – aber mit einem leeren Kopf für die Person. Ich weiß nie, wer wirklich vor mir stehen wird. Und genau deshalb kann ich meine Idee jedes Mal neu erfinden. Mit diesem Menschen. In diesem Moment.
Und trotzdem mache ich Vorschläge, wie sich jemand bewegen soll. Dieser scheinbare Widerspruch ist eigentlich der Kern meiner Arbeit.
Die meisten Menschen wissen nicht, wie sie sich vor einer Kamera bewegen sollen. Sobald das Objektiv auf sie gerichtet ist, hört die Spontaneität auf – alles wird bewusst, alles wird steif. In diesem Moment schlage ich etwas vor. Aber keine fertige Form, sondern eine Richtung. Eine Möglichkeit von vielen. Und dann gebe ich die Bewegung zurück an die Person.
Was ich anbiete, ist eine Perspektive – kein Skript.
Ich sage: Bewege dich so, wie du dich bewegst. Nicht wie du denkst, dass du dich bewegen sollst. Nur aus einer authentischen Bewegung entsteht eine authentische Aufnahme.
Was mich stört an klassischen Posen: Viele halten sich an eine Idee von einem Motiv fest, ohne zu fragen, ob diese Haltung zur Person vor der Kamera überhaupt passt. Das Bild steht fest, die Person soll sich einfügen.
Ich arbeite anders. Ich komme mit einer Idee – aber mit einem leeren Kopf für die Person. Ich weiß nie, wer wirklich vor mir stehen wird. Und genau deshalb kann ich meine Idee jedes Mal neu erfinden. Mit diesem Menschen. In diesem Moment.
